*Werbung*: Tractive GPS-Tracker für Hunde

**WERBUNG und PRODUKTPLATZIERUNG**

Seit kurzem klappt das “Ohne-Leine-Laufen” bei Lucy (endlich) ziemlich gut – worauf wir beide sehr stolz sind! Gut, bisher testen wir den Freilauf nur ohne direkte Ablenkung: keine anderen Hunde, Radfahrer, Menschen in Sichtweite. Langsam festigen, es hat ja lang genug gedauert. Ein bisschen Sorge läuft (nicht nur) bei einem freilaufenden Dackel aber immer mit: der Jagdtrieb ist definitiv da – und ich bin mir nicht sicher, was passiert, wenn ein nicht eingeplantes Reh oder ein lustig über das Feld sausender Feldhase alles Gelernte kurz mal in den Hintergrund drängt… Ich denke, Lucy würde ihrem Instinkt nachgeben und rennen und jagen – bis ihr irgendwann einfiele, dass sie da irgendwie irgendjemanden vergessen hat. Ob sie dann noch in meiner Sichtweite wäre…? Wer weiß. So passte es gut, dass wir gerade jetzt gefragt wurden, ob wir den Tractive GPS-Tracker für Hunde testen möchten.

Ein Paket, ein Paket!

Lucy liebt Pakete. Der Inhalt ist allerdings meist nebensächlich – es geht ihr nur um den Karton. Wir haben natürlich trotzdem gemeinsam ausgepackt: die Tüte mit den Leckerchen war kurz interessant – aber verschlossen, daher wollte der Dackel dann unbedingt das tun, worauf er schon ganz wild war: den Karton in handliche Kleinteile schreddern:

Auspacken mit Lucy… 😉

Den Inhalt hab ich schnell gesichert. Der Tracker kommt mit Beschreibungen in sehr, sehr vielen Sprachen und dem Ladekabel.

**Productplacement**: GPS Tracker für Hunde

Leider fand ich den Tracker nach dem ersten Handtest für meinen Dackel doch relativ groß und schwer. Er wird empfohlen für Hunde ab ca. 5 Kg. Lucy wiegt knapp 6 Kg und ist ein eher kleiner Standarddackel. Wir testeten die Befestigung am Halsband – da störte der Tracker sie aber spürbar in der Bewegung. Da wir normalerweise eh mit Geschirr (mit Sicherheitsverschluss) unterwegs sind, befestigte ich ihn dort – und siehe da: dort saß er fest und sicher und schränkte Lucy nicht in ihrer Bewegungsfreude ein – und er wirkte auch nicht mehr so groß. Aufladen ging erfreulich schnell – nach zwei Stunden war er einsatzbereit. Ich hatte mir in der Zwischenzeit die benötigte tractive-App heruntergeladen.

Die App macht den Tracker erst sinnvoll

So ein Tracker macht schließlich nur Sinn, wenn er auch verfolgt werden kann… Es gibt zwei verschiedene Abos: Basis und Premium, eine Übersicht findet ihr hier. Großer Vorteil des Premium-Accounts ist meiner Meinung nach die weltweite Abdeckung: für Menschen, die in Grenznähe wohnen oder viel mit Hund (ins Ausland) reisen, absolut sinnvoll. Es gibt in der App verschiedene, sehr spannende Features, von denen viele bei uns allerdings nicht passen. Daher habe ich sie nicht weiter getestet. Interessant ist auf jeden Fall der virtuelle Zaun: ein Bereich, den der Mensch in Größe und Umfang festlegen kann. Sollte sich der Vierbeiner aus diesem festgelegten Bereich entfernen, gibts eine Info für das Personal auf dem Handy. Interessant ist das auf jeden Fall z.B. für das Personal von Ausbrecherkönigen. Da wir keinen eigenen Garten haben, ist dieser Punkt für mich eher nicht so im Fokus und ich habe ihn nicht ausgiebig getestet. Aber die Idee find ich prima! Jeder von uns Dackelpersonal weiß, was grundsätzlich passieren kann, wenn der Dackel mal ein paar Minuten unbeaufsichtigt im an sich absolut ausbruchssicheren Garten ist..

Aktivität

Wenn der Hund den Tractive GPS Tracker für Hunde dauerhaft trägt, ist es sogar möglich, Aktivitäts- und Ruhephasen zu verfolgen. Ich habe es einen Tag lang getestet (Lucy ist normalerweise in der Wohnung nackt und trägt dort regelmäßig weder Halsband noch Geschirr – und damit auch keinen Tracker) und ich fand es doch recht interessant, wieviel sie doch im Laufe eines Tages ruhte. Mein persönlicher Eindruck war bisher immer ein anderer 😉

Nach ca. zwei Tagen musste ich den Tracker wieder aufladen (ich hatte aber auch dauernd daran herumgespielt und Funktionen ausprobiert). Gerade das Live-Tracking frisst wirklich viel Akku. Leider gab der Tracker einmal unterwegs den Geist auf, ich hatte vor unserer Runde den Akkustand nicht kontrolliert. Vielleicht hab ich aber auch einfach nicht aufgepasst und habe eine entsprechende, nicht beachtete Info bekommen – könnte also auch mein Fehler gewesen sein. Ärgerlich wars trotzdem.

Mein Fazit:

Absolut empfehlenswert für alle mit unternehmungslustigen Hunden! Wir sind oft in uns unbekannten Gebieten unterwegs. Wir haben trainiert, dass Lucy regelmäßig nach mir schaut (Chef noch da…?). Falls mal der Fall eintreten sollte und sie mich doch mal vergisst, könnte ich über den Live-Tracker sehen, wo sie gerade ist. Auch bei nicht aktiviertem Live-Tracker wird die Runde aufgezeichnet.
Mir gibt es Sicherheit, unser Freilauf-Training auch mit der Herausforderung möglicher Ablenkung fortzusetzen. Der Tracker ist definitiv kein Ersatz für Training und auch nicht geeignet zur Gesundheitsüberwachung, aber eine sinnvolle Unterstützung für das Personal! Viele Funktionen von App und Tracker (virtueller Zaun, Ruhephasen, Aktivitätsziele) werde ich nicht nutzen, weil sie einfach in unserer momentanen Lebenssituation nicht notwendig sind: sie machen aber unterstützend in den passenden Situationen (Garten, Ausbrecherkönig, unbekannte Gegenden, leicht-ablenk-Hund) auf jeden Fall Sinn. Aufgrund der Größe und des Gewichts hat sich eine Befestigung am Halsband für uns als nicht dauerhaft praktikabel erwiesen, aber am Geschirr war es problemlos möglich. Allerdings kann ich nicht beurteilen, ob der Tractive GPS-Tracker für Hunde dort vielleicht leichter abgestreift werden kann, wenn Dackel im Unterholz verschwindet. Grundsätzlich fand ich die Befestigung gut und auch nach häufiger Nutzung noch fest.
Für mich ist ist es wichtig, dass Funktionen sich selbst erklären, denn mir wurde die Nutzung von Apps nicht in die Wiege gelegt. Ich komme mit der App gut klar.

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