Krumme Beine – Als Dackel hat man´s auch nicht leicht

Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

Das zweite Buch von und über Motte ist fertig! Manchmal ist schwer, sich Erinnerungen zu stellen; in diesem Fall hat es mir als Chef geholfen, mit dem Verlust umzugehen und wieder großen Spaß gemacht, Mottes Erlebnisse und (vermeintliche) Gedanken aufzuschreiben.

Bestellen könnt Ihr das Buch, wie auch das erste, bei Onlinediensten, in den meisten Buchhandlungen oder direkt beim BoD-Buchshop.

„Krumme Beine – Als Dackel hat man´s auch nicht leicht“
Anette Höhnke
ISBN: 978-3752809831

Der Chef und das Personal hoffen, dass Ihr auch Freude an Mottes Geschichten habt!

Für Motte – im Herzen für immer bei uns.

 

 

Dackelohren. Lang und faszinierend

Der Chef ist heute irgendwie komisch. Er hat Fotos von der unvergessenen, vorangegangenen Motte angeschaut und dann in einem (Mottes!) Buch geblättert. Wasser lief ihm aus den Augen (ich glaube, der Chef ist undicht- aber ich wars nicht, ehrlich!) – und ich, Lucy, musste wirklich meinen ganzen Dackelcharme aufbieten, damit er wieder lachte. Gut, vielleicht war: „Schau mal, das Plüschtier kann sogar explodieren“ nicht unbedingt perfekt – aber es hat gewirkt: kein Wasser mehr aus des Chefs Augen! Ich hab jetzt zwar kein Plüschtier mehr – das hat der Chef mir gemeinerweise weggenommen, gerade, wo es spannend wurde – aber hey: das Ergebnis zählt.

Wollt ihr wissen, woran der Chef denken musste? Schaut mal hier:

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Du bist ein Jagdhund, kein Wachhund!

Ich habe schon lange nichts mehr zu meinen Erziehungsbemühungen bei meinen mitlaufenden Zweibeinern geschrieben. Zeit, das nachzuholen!

In der letzten Zeit stand wieder mal vermehrt das Thema „Wer begrüßt wie Besucher in der (meiner) Wohnung oder im Büro“ auf dem Programm. Wir haben uns da jetzt auf einen Kompromiss geeinigt: Wenn ich an unsere Abmachung denken sollte und sie nicht im Eifer des Gefechts vergesse (diese Einschränkung ist ganz wichtig!), belle ich natürlich weiterhin, aber eben leiser.
Der Chef scheint meine Lösung noch nicht so ganz zu akzeptieren – aber er wird sich schon noch meiner Meinung anschließen. Manchmal braucht er schließlich einfach ein bisschen mehr Zeit, um dackelgeschaffene Tatsachen zu akzeptieren; das weiß ich ja.

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Dackel on tour: Berlin, Teil 2

Dackel in Tragetasche


Morgens. Aufwachen, Pippimachen, Zeitunglesen und fressen. Wie jeden Morgen. Ich stelle ja keine hohen Ansprüche. Aber Pippimachen in einer Gegend, wo es kaum Grünflächen gibt: das stellte mich nun doch vor eine Herausforderung (bäh, wenns spritzt, mag ich nicht „müssen“…). Und irgendwie fehlten mir auch an diesem Morgen mal wieder meine liebgewonnenen Rituale. Mal ganz abgesehen von der Unruhe vor der Zimmertür: dauernd hörte ich Zweibeiner, die unberechtigterweise an dieser meiner Tür vorbei gingen. Zur Ruhe kommen fällt schwer, wenn dackel dauernd aufpassen muss. Und auch, wenn es sehr schön war, des nachts abwechselnd beim großen Chef und beim kleinen Chef unter die Bettdecke zu krabbeln: so richtig richtig war das ja nicht.

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