Ein Dackel namens Lucy

Guten Tag! Ich bins, die Lucy! Zumindest rufen die Zweibeiner dieses Wort ganz oft – muss also irgendwas mit mir zu tun haben – denn ich bin natürlich immer im Mittelpunkt. Sie rufen aber noch ganz viele andere Worte; ich bin mir manchmal nicht ganz sicher, ob mein Name nicht vielleicht doch eher „nein“, „oh, wie süß“, „guck mal, wie sie schaut“ oder „komm“ ist…

Seit gestern ist meine Welt eine Andere. Und ich, schließlich ein schon fast drei Monate alter und selbstverständlich allwissender Dackelwelpe, war mir doch sicher, bisher schon so viel erlebt zu haben…

Auf jeden Fall bleibt mein Leben sehr, sehr spannend! So viel Aufmerksamkeit – nur und ganz allein für mich! Gut, meine große Familie fehlt mir manchmal schon ein bisschen und dann werde ich sehr nachdenklich… Was sie wohl so ohne mich machen…? Ob sie mich auch ein bisschen vermissen? Ich hoffe wirklich, dass sie auch ohne mich zurechtkommen – vor Allem der große zweibeinige Chef. „Ein Dackel namens Lucy“ weiterlesen

Homeoffice: mit gut erzogenen Chefs eine tolle Sache

Heute arbeite ich im Homeoffice, sagt der Chef. Ist doch toll für dich, Motte, sagt der Chef. Liebe Hunde-Kollegen: glaubt mir einfach, „Homeoffice“ bedeutet meist, dass der Chef noch mehr und länger arbeitet als sonst. Zwar zu Hause und nicht in irgendeinem fremden Büro. Mehr Zeit für Euch Vierbeiner bedeutet das aber per se nicht.

Aber ich wäre kein Dackel, hätte ich nicht eine tolle, eigene Strategie für diese Tage entwickelt.

Kommt halt immer darauf an, was Hund draus macht.

„Homeoffice: mit gut erzogenen Chefs eine tolle Sache“ weiterlesen

Besorgungen machen oder: das Dackel-Diplom in der Menschen-Erziehungsarbeit

Zu meinem letzten Beitrag  „Shoppen mit (oder eher ohne) Hund“ erreichten mich einige Hinweise von Euch (vielen Dank dafür!): es gibt neben shoppen (grundsätzlich langweilig…) und einkaufen (darf ich nie mit) noch eine weitere grundsätzliche Unterscheidung: Besorgungen machen. Dies ist der wohl in Hundekreisen offiziell anerkannte Begriff für kurze Besuche in fußläufig erreichbaren Geschäften mit hoher Leckerchen- und Kraulwahrscheinlichkeit (Apotheken, Buch- und Schreibwarenläden z.B.). 

An manchen Geschäfts-Zweibeinern sehe ich noch deutliches Potential für Dackel- Erziehungsarbeit. Denn in einigen Läden werde ich zwar gestreichelt, aber mir wird dort leider (noch) nichts Essbares offeriert.  Klar, kraulen und bedauern ist toll – aber dank der nach oben offenen Dackel-Richterskala gibt es ja immer Steigerungspotential. „Besorgungen machen oder: das Dackel-Diplom in der Menschen-Erziehungsarbeit“ weiterlesen