Homeoffice: mit gut erzogenen Chefs eine tolle Sache

Heute arbeite ich im Homeoffice, sagt der Chef. Ist doch toll für dich, Motte, sagt der Chef. Liebe Hunde-Kollegen: glaubt mir einfach, „Homeoffice“ bedeutet meist, dass der Chef noch mehr und länger arbeitet als sonst. Zwar zu Hause und nicht in irgendeinem fremden Büro. Mehr Zeit für Euch Vierbeiner bedeutet das aber per se nicht.

Aber ich wäre kein Dackel, hätte ich nicht eine tolle, eigene Strategie für diese Tage entwickelt.

Kommt halt immer darauf an, was Hund draus macht.

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Besorgungen machen oder: das Dackel-Diplom in der Menschen-Erziehungsarbeit

Zu meinem letzten Beitrag  „Shoppen mit (oder eher ohne) Hund“ erreichten mich einige Hinweise von Euch (vielen Dank dafür!): es gibt neben shoppen (grundsätzlich langweilig…) und einkaufen (darf ich nie mit) noch eine weitere grundsätzliche Unterscheidung: Besorgungen machen. Dies ist der wohl in Hundekreisen offiziell anerkannte Begriff für kurze Besuche in fußläufig erreichbaren Geschäften mit hoher Leckerchen- und Kraulwahrscheinlichkeit (Apotheken, Buch- und Schreibwarenläden z.B.). 

An manchen Geschäfts-Zweibeinern sehe ich noch deutliches Potential für Dackel- Erziehungsarbeit. Denn in einigen Läden werde ich zwar gestreichelt, aber mir wird dort leider (noch) nichts Essbares offeriert.  Klar, kraulen und bedauern ist toll – aber dank der nach oben offenen Dackel-Richterskala gibt es ja immer Steigerungspotential. „Besorgungen machen oder: das Dackel-Diplom in der Menschen-Erziehungsarbeit“ weiterlesen

Vorweihnachtszeit oder: Vorfreude ist ansteckend

Warum wärmt und scheint die Sonne eigentlich zur Zeit nicht mehr so, dass ich stundenlang auf meinem Lieblingsplatz auf dem Balkon brutzeln kann? Warum ist es plötzlich morgens bei meiner ersten Runde so dunkel, dass ich die Leuchtdinger als Halsband tragen muss (die mag ich nicht!)? Ungefragt bekam ich eine Antwort: es ist Herbst; jetzt beginnt bald die Vorweihnachtszeit. Aha. Na dann… Immerhin läuft die Fußbodenheizung.

Moment. Weihnachten? Das war doch dieses großartige Event, an dem alle Zweibeiner, die ich besonders mag, an vielen Tagen gaaanz lange zusammen sind (und mir entsprechend oft meinen Lieblingsball oder den Wobbler mit leckeren Dingen füllen, weil sie ob der ausgiebigen, gemeinsamen Zeit vergessen, wie oft „der Dackel“ jetzt schon was von wem bekam…). Dann kann ich auch eine Zeitlang mit den ungeliebten äußeren Umständen leben. Vorfreude ist schließlich ansteckend. „Vorweihnachtszeit oder: Vorfreude ist ansteckend“ weiterlesen