Entschleunigen ist wichtig: für den Chef

Der Chef sagt, nun kommt eine Zeit, in der wir alle entschleunigen können, sollen und müssen. Aha. Vielleicht hat er deshalb in den letzten Wochen so ungewohnt viel Stress verbreitet? Damit er diese geheimnisvolle Zeit nun besser würdigen kann? Ich bin gespannt, lasse mich von der in der Luft liegenden Aufregung anstecken und bereit für diese kommenden, offenbar überaus spannenden Tage.

Angeblich bin ich ja nicht ganz unschuldig daran, dass der Chef zuletzt plötzlich noch einmal furchtbar hektisch wurde. Ob es etwas mit dem Paket zu tun hat, das eines Tages mitten im Flur stand und das ich ausgiebig untersucht habe, als ich wieder mal „nur ganz kurz“ alleine zurück gelassen wurde…? Woher sollte ich wissen, ob der Chef auch dieses Mal zu mir zurückkommen würde? Ich sah ihn durch die Tür verschwinden, ohne mich; war doch plötzlich ganz allein, verzweifelt  und offenbar wieder mal von meinem Rudel verlassen worden. Das passiert leider öfter – und bisher sind die Zweibeiner zum Glück immer zurück gekommen. Eine Garantie, dass das immer so ist, habe ich aber ja nicht… Und weil es bisher erst 457mal gut gegangen ist – kann ich mich doch nicht darauf verlassen, dass es auch beim 458en Mal klappt…

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Dackel-Erkenntnis der Woche: ich habe einen Doppelgänger!

Ich habe einen Doppelgänger – und der wohnt offenbar direkt in meiner Nachbarschaft! Oft, wenn ich raus gehe und meinen Blick in die Runde schweifen lasse, kann ich ihn entdecken. Ich sehe ihn häufig im Haus nebenan und manchmal sogar durch die Glasscheibe unserer Eingangstür, er will aber nie mit mir spielen und wenn ich drinnen nachschauen gehe, ist er weg… Sogar im Büro habe ich ihn schon gesehen, direkt hinter dem großen Fenster, aus dem ich sonst so gerne hinausschaue.

Manchmal habe ich den Eindruck, er macht sich über mich lustig: er ahmt jede meiner Bewegungen nach, gibt aber keinen Ton von sich…

Heute habe ich ihn wieder gesehen. Eigentlich wollte ich diese seltsamen roten Dinger untersuchen (der Chef nannte sie Luftballons). Und dann sah ich ihn – meinen Doppelgänger!

Der Chef war so nett und hat diese Nervensäge endlich mal gefilmt. Damit nicht immer alle sagen, den gäbe es gar nicht: hier sieht man ihn doch ganz deutlich! Ich habe mich noch länger mit ihm beschäftigt und ihn sogar mal angebellt – davon gibt es aber keine Filmaufnahmen mehr, der Chef hatte offenbar plötzlich auftretendes Bauchweh und krümmte sich, aus seinen Augen tropfte Wasser und er bekam kein vernünftiges BlaBla mehr heraus… Eigentlich sah er ja ganz fröhlich aus, warum er aber so lachte, hab ich nicht verstanden…

Danach half nur noch eine kleine Siesta in der Sonne. Dauernd muss ich über so viele Dinge in Ruhe nachdenken… Heute über meine Erkenntnis der Woche: ich habe einen Doppelgänger.

 

Von Kissen, Prinzessinnen und Erbsen

Ich habe in meinem bisher ereignisreichen, langen Leben, das jetzt immerhin schon mehr als vier Monate dauert, schon einige wichtige Dinge gelernt. Eines davon: Eine der besten Erfindungen der Zweibeiner sind: Kissen! Na gut, es gibt schon noch einiges mehr, was auch prima (und sogar lecker!) ist; aber Kissen sind definitiv in meinem persönlichen Ranking ganz weit vorne! Wer, wie ich, als Welpe immer um einen weichen Schlafplatz kämpfen musste und trotzdem selbst oft als Unterlage „missbraucht“ wurde (im Foto unten seht Ihr einen unserer gewöhnlichen Rudelgeschwister-Hundehaufen), kann dieses weiche Accessoire einer Zweibeinerunterkunft einfach noch mehr wertschätzen.  „Von Kissen, Prinzessinnen und Erbsen“ weiterlesen