Dackel on tour: Berlin, Teil 2

Dackel in Tragetasche


Morgens. Aufwachen, Pippimachen, Zeitunglesen und fressen. Wie jeden Morgen. Ich stelle ja keine hohen Ansprüche. Aber Pippimachen in einer Gegend, wo es kaum Grünflächen gibt: das stellte mich nun doch vor eine Herausforderung (bäh, wenns spritzt, mag ich nicht „müssen“…). Und irgendwie fehlten mir auch an diesem Morgen mal wieder meine liebgewonnenen Rituale. Mal ganz abgesehen von der Unruhe vor der Zimmertür: dauernd hörte ich Zweibeiner, die unberechtigterweise an dieser meiner Tür vorbei gingen. Zur Ruhe kommen fällt schwer, wenn dackel dauernd aufpassen muss. Und auch, wenn es sehr schön war, des nachts abwechselnd beim großen Chef und beim kleinen Chef unter die Bettdecke zu krabbeln: so richtig richtig war das ja nicht.

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Dackel on Tour: perfekter Hunde-Urlaub in der Steiermark

Aufmerksamer Dackel

Ihr wartet auf den zweiten Teil des Berlin-Berichts, ich weiß. Aber ich muss etwas dazwischen schieben… Ich war nämlich im Urlaub. Und der war so toll…
Der Chef (und ich als schwer mitarbeitender Bürodackel!) muss sich ja täglich mit vielen Zweibeinern abgeben. Also noch anderen außer den Nachwuchschefs und dem Großmeister (wer den Großmeister noch nicht kennt: das ist der Vater des Chefs, der seit einem Jahr bei uns wohnt und auf den ich immer ganz besonders aufpasse!).

Menschen sind grundsätzlich ja okay, sagt der Chef. Aber einmal im Jahr mag er auch davon Urlaub haben. Da der kleine Nachwuchschef noch ein paar Jahre die Schulbank drücken muss, kann der Chef nur dann wegfahren, wenn alle anderen auch fahren: und dann ist es überall voller Menschen… Nun hat er aber durch Zufall etwas gefunden, wo sich die Anzahl der Menschen in Grenzen hält… Und – was soll ich sagen: dort ist es sooo toll: in der Almhütte Meierei in der Steiermark.

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Dackel on Tour: Berlin, Teil I

Ich mag ja Rituale, Beständigkeit und Regelmäßigkeit. Morgens erst Rausgehen mit ausgiebigem Zeitung lesen und Pippimachen, dann gibts Futter für Dackel und dann ein kleines Schläfchen – und oft fahren wir dann auch in mein Büro. Herrlich. Mittags ist Zeit für die große Runde – und da ist es mir völlig egal, ob wir gerade erst kurz draußen waren (weil ich außerplanmäßig mal dringend musste). Manchmal macht der Chef zwar das Wetter kaputt und es ist nass oder unglaublich heiß. Das macht er aber immer nur, um mich zu ärgern: da bin ich mir sicher.

Aber manchmal wirft der Chef auch alles durcheinander… So wie neulich. Er rennt wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Wohnung, wirft Klamotten in einen Koffer, wirkt leicht genervt und ignoriert mich und meinen fragenden Blick völlig.

Reisevorbereitungen? Nicht ohne Dackel!

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