Konsequenz. Wir Dackel wissen, wie es geht!

Dackel - weit, weit weg...

Konsequenz in der Erziehung (egal, ob z.B. Kinder oder Vierbeiner…) ist am schwierigsten, wenn es die eigene, stetige Mitwirkung erfordert: halte Dich selbst auch immer an deine Regeln, die du anderen auferlegst! Scheint schwierig zu sein…
Natürlich handelt der Chef aber nicht immer danach – er ist halt doch nur ein Mensch – und eben kein Dackel.

Hier im kölschen Rheinland, wo ich lebe, sagt man: alles, was einmal wiederholt wird, erlangt ohne weitere Nachfrage den Status „dat es Tradition“ („das ist Tradition“). Kommt dem dackeligen Verständnis schon recht nahe. Denn wir Dackel verfeinern diesen Punkt und bestehen selbstverständlich darauf (und zwar regions- und länderübergreifend!):

„Konsequenz. Wir Dackel wissen, wie es geht!“ weiterlesen

Nahrungsbeschaffung – macht ein Dackel selbst

Eines der wichtigsten Merkmale eines Dackels: die Fähigkeit der selbstständigen Denkens. Wir könnten durchaus auch für uns selbst sorgen, wenn wir uns nicht dauernd um die Zweibeiner kümmern müssten, die mit uns in unserem Haushalt leben. Ich studiere ja nun schon seit gut acht Monaten aktiv Zweibeinerismus und muss feststellen, dass sich dieses Studium glatt zu einer lebenslangen Aufgabe auswachsen könnte.

Der Chef wird ja nicht müde, zu betonen, dass er Dackel so sehr liebt, weil sie eigenständig denken. Auf der anderen Seite scheint er doch häufig so überrascht, wenn ich ihm beweise, dass ich genau diese von ihm doch so geliebte Dackel-Eigenschaft jetzt schon in Perfektion beherrsche…
„Nahrungsbeschaffung – macht ein Dackel selbst“ weiterlesen

Dackel-Erkenntnis der Woche: ich habe einen Doppelgänger!

Ich habe einen Doppelgänger – und der wohnt offenbar direkt in meiner Nachbarschaft! Oft, wenn ich raus gehe und meinen Blick in die Runde schweifen lasse, kann ich ihn entdecken. Ich sehe ihn häufig im Haus nebenan und manchmal sogar durch die Glasscheibe unserer Eingangstür, er will aber nie mit mir spielen und wenn ich drinnen nachschauen gehe, ist er weg… Sogar im Büro habe ich ihn schon gesehen, direkt hinter dem großen Fenster, aus dem ich sonst so gerne hinausschaue.

Manchmal habe ich den Eindruck, er macht sich über mich lustig: er ahmt jede meiner Bewegungen nach, gibt aber keinen Ton von sich…

Heute habe ich ihn wieder gesehen. Eigentlich wollte ich diese seltsamen roten Dinger untersuchen (der Chef nannte sie Luftballons). Und dann sah ich ihn – meinen Doppelgänger!

Der Chef war so nett und hat diese Nervensäge endlich mal gefilmt. Damit nicht immer alle sagen, den gäbe es gar nicht: hier sieht man ihn doch ganz deutlich! Ich habe mich noch länger mit ihm beschäftigt und ihn sogar mal angebellt – davon gibt es aber keine Filmaufnahmen mehr, der Chef hatte offenbar plötzlich auftretendes Bauchweh und krümmte sich, aus seinen Augen tropfte Wasser und er bekam kein vernünftiges BlaBla mehr heraus… Eigentlich sah er ja ganz fröhlich aus, warum er aber so lachte, hab ich nicht verstanden…

Danach half nur noch eine kleine Siesta in der Sonne. Dauernd muss ich über so viele Dinge in Ruhe nachdenken… Heute über meine Erkenntnis der Woche: ich habe einen Doppelgänger.