Der hundehaltende Mensch aus Sicht eines Dackels

Dackel Lucy

Mit der mir angeborenen Dackel-Weisheit habe ich mir in den vergangenen Tagen mal wieder ausgiebig über eines meiner Lieblingsthemen Gedanken gemacht: den Menschen.
Vor Allem der hundehaltende Mensch an sich ist offenbar sehr stolz darauf, stur, allwissend und inkonsequent zu sein. Oder, um es ein bisschen positiver zu formulieren: Menschen halten sich selbst gerne für selbstsicher, intelligent und kompromissbereit – also: grundsätzlich sowieso – aber besonders die, die sich einbilden, Rudeloberhaupt im Zusammenleben mit Hunden zu sein. Schließlich hat die flüchtige Lektüre des 15seitigen Welpenratgebers den Zweibeiner ja damals umfassend mit fundiertem Halbwissen auf das Zusammenleben mit dem jungen Vierbeiner vorbereitet.

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Konsequenz. Wir Dackel wissen, wie es geht!

Dackel - weit, weit weg...

Konsequenz in der Erziehung (egal, ob z.B. Kinder oder Vierbeiner…) ist am schwierigsten, wenn es die eigene, stetige Mitwirkung erfordert: halte Dich selbst auch immer an deine Regeln, die du anderen auferlegst! Scheint schwierig zu sein…
Natürlich handelt der Chef aber nicht immer danach – er ist halt doch nur ein Mensch – und eben kein Dackel.

Hier im kölschen Rheinland, wo ich lebe, sagt man: alles, was einmal wiederholt wird, erlangt ohne weitere Nachfrage den Status “dat es Tradition” (“das ist Tradition”). Kommt dem dackeligen Verständnis schon recht nahe. Denn wir Dackel verfeinern diesen Punkt und bestehen selbstverständlich darauf (und zwar regions- und länderübergreifend!):

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Nahrungsbeschaffung – macht ein Dackel selbst

Eines der wichtigsten Merkmale eines Dackels: die Fähigkeit der selbstständigen Denkens. Wir könnten durchaus auch für uns selbst sorgen, wenn wir uns nicht dauernd um die Zweibeiner kümmern müssten, die mit uns in unserem Haushalt leben. Ich studiere ja nun schon seit gut acht Monaten aktiv Zweibeinerismus und muss feststellen, dass sich dieses Studium glatt zu einer lebenslangen Aufgabe auswachsen könnte.

Der Chef wird ja nicht müde, zu betonen, dass er Dackel so sehr liebt, weil sie eigenständig denken. Auf der anderen Seite scheint er doch häufig so überrascht, wenn ich ihm beweise, dass ich genau diese von ihm doch so geliebte Dackel-Eigenschaft jetzt schon in Perfektion beherrsche…
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