Urlaub mit Hund, diesmal: Südfrankreich

Motte war nicht immer ein „Dackel mit Handicap“. Und sie hat in ihrer Zeit mit uns schon Einiges gesehen und erlebt. Ein Highlight waren sicher unsere Urlaube in Südfrankreich.
Ja, ich weiß. „La motte“ bedeutet im französischen eigentlich „Klumpen oder Steinhaufen“. Die Motte wäre „la mite“. Trotzdem. Es passte gerade so schön und die Kinder waren begeistert, dass es in Frankreich ein eigenes Schild für unser Krummbein gibt… 😉

Die deutschen oder holländischen Küsten (von Köln aus in „nur“ drei bis vier Stunden Fahrtzeit zu erreichen) sind (nicht nur für einen Urlaub mit Hund) wunderbar. Aber ab und zu zog es uns doch in den Süden.

Südfrankreich ist von uns aus leider nicht „direkt um die Ecke“, 10 bis 12 Stunden Fahrt im vollgepackten Auto haben wir auf uns genommen. Aber die Aussicht auf Wärme zu einer Jahreszeit, in der in Deutschland noch nicht oder nicht mehr dackel- und frauchengenehme Temperaturen herrschen, hat mich dieses Reiseziel doch genauer in Augenschein nehmen lassen. Und es hat sich gelohnt!

Wir waren mit Motte bisher zweimal im Süden Frankreichs. „Unsere“ Häuser waren toll, ruhig gelegen, mit wunderbarer Umgebung. Und sogar eingezäunt – allerdings nicht unbedingt dackelsicher, wie wir schnell feststellten – ein Retriever wäre durch die Löcher, die wir beim ersten Erkundungsgang über die weitläufigen Grundstücke fanden, nicht hindurch gekommen. Für einen Dackel stellten sie allerdings geradezu Einladungen zur Umgebungserkundung dar. Aber gut – ich bin es wegen Mottes ausgefallener Ideen zur Freizeitgestaltung eh nicht gewohnt, den Dackel unbeobachtet draußen herumstromern zu lassen.

Die südliche Flora und Fauna ist wunderschön, aber für Mensch und Tier aus deutschen Gefilden  eben auch ungewohnt. Es gibt Pflanzen, die wunderbar aussehen, aber durchaus giftig sind (der verbreitete Oleander z.B.). An einem Abend fanden wir direkt am Pool einen kleinen (bereits toten) Skorpion. Sehr aufregend für die Kinder – ich weiß nicht, was der Dackel mit einem lebenden Exemplar gemacht hätte… und bin sehr froh, dass ich es nicht erleben durfte.

 
… und für Motte!

Motte war so froh, uns alle um sich zu haben, aber trotzdem in Ruhe in der warmen Sonne liegen zu können, so dass es dennoch sehr entspannend für uns alle war.

Unser erstes Haus liegt in Montauroux, es war zumindest damals nicht so einfach zu erreichen, denn die Zufahrt war auf den letzten Metern nicht wirklich befestigt. Es waren nur ein paar Meter, in denen der Asphalt vom Regen unterspült und abenteuerlich war – aber die Schaukelei und meine konzentrierte Slalomfahrt hat ausgereicht, um die lange Fahrt vergessen zu machen und beide Kinder und den Hund in einen Zustand aufgeregter Abenteuerlust zu versetzen.
Leider ist dieses Haus mittlerweile nicht mehr mit Hunden zu buchen (an uns lag es nicht, ehrlich!).

Der Anblick des Sonnenuntergangs vom Pool entschädigte für die lange Fahrt. Ich glaube, ich habe alleine aus diesem Urlaub mindestens fünfzig Fotos von wunderbaren, romantischen Sonnenuntergängen…

Montauroux

Wir waren um Ostern dort – es war dort schon warm genug zum Baden im Pool.

Ein Stausee, der Lac de Saint-Cassien, in wenigen Autominuten zu erreichen, an dem die Kinder interessante Steine fanden, den Paraglidern zuschauen und der Dackel schwimmen konnte. Malerische Bergdörfer warteten mit tollen, engen Gassen auf und die Küste (die eigentliche Côte d’Azur) ist mit dem Auto schnell zu erreichen. Das Hinterland lockt mit großen Waldgebieten, in denen wir lange spaziert sind, ohne andere Menschen zu treffen.

Bergdorf bei Montauroux

 
Lac de Saint-Cassien

 

Eine wunderbare Gegend, die Lust auf mehr machte!

Wir waren „infiziert“ – und wollten unbedingt wieder nach Südfrankreich. Das nächste Haus liegt in Trans-en-Provence, wir nutzten diesmal die Herbstferien.

Die Côte d’Azur ist von diesem Haus nur eine knappe halbe Autostunde entfernt. Wir haben Cannes, Grasse („Das Parfum“) und Saint-Tropez erkundet, sind die wunderschöne Straße direkt an der Küste entlanggefahren und haben viele kleine Orte gesehen, die Sehnsüchte nach einem Lebensabend am Meer wecken. An der Küste gibt es immer wieder Strände, die für Hunde freigegeben sind – zumindest im Herbst und Frühling (wie es im Sommer aussieht, kann ich allerdings nicht sagen).

Hach ja…Schön wars… Ich würde sofort wieder hinfahren – wenn ich könnte… Oder vielleicht mal in die Toskana…?

Wenn ich für die Familie ein Urlaubsdomizil suche, bin ich anschließend reif für die Ferien… Ein nahezu unüberschaubarer Markt mit vielen Stolperfallen – von den Sonderwünschen der mitreisenden Herrschaften (und da schließe ich den Dackel ein) mal ganz abgesehen.

Durch Zufall stieß ich auf eine kleinere Agentur, die ich risikobereit testete. Und sehr angenehm „überrascht“ wurde.

Auch hier gilt das kölsche Motto:

Jeder Jeck ist anders.

Für mich ist diese Agentur zu empfehlen, was ich hiermit gerne tue.

http://www.coquelicot.com/

 

Feriendomizile mit Charme

Ein paar meiner persönlichen Erfahrungen:

Die Kosten

Für mich ist wichtig, dass ich die Kosten im Blick habe. Die Preise von Coquelicot sind Endpreise: alle Nebenkosten, Endreinigung und sogar Bettwäsche und Handtücher sind im genannten Preis enthalten.

Nebenbei: Wer schon einmal mit einem Hund in den Urlaub gefahren ist, weiß, wovon ich spreche: der Hund ist als vollwertiges Familienmitglied zu sehen – auf jeden Fall, was die Menge an (unbedingt benötigtem) Gepäck angeht. Wenn dann zumindest die Menschenbettwäsche und die Alltagshandtücher zu Hause bleiben können, spart das schon eine Menge Platz…

Die Beschreibung der Häuser

Früher sagte man: Papier ist geduldig. Heute ist das auf die Weiten des www übertragbar…

Die Katalogbeschreibungen bei Coquelicot fand ich treffend, wir erlebten keine unangenehmen Überraschungen. Natürlich haben wir (noch!) nicht alle Häuser-Beschreibungen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen können – aber von den Häusern, die ich kenne, kann ich guten Gewissens behaupten, dass die Häuser so waren, wie in der Beschreibung versprochen.

Auch der Hinweis auf die schlecht befestigte Zufahrt bei unserem ersten gebuchten Domizil war damals vorhanden (von mir aber natürlich nicht wirklich ernstgenommen worden…), dass woanders nicht immer der gleiche Ausstattungskomfort und Perfektionsgrad, den man von zu Hause kennt, vorhanden ist, sollte man natürlich berücksichtigen. Nehmt es mit Gelassenheit, wenn die Betten kürzer und schmaler, die Treppen steiler als zu Hause und die Wände untapeziert sind.
In den französischen und italienischen Lebensarten ist ein gutes Essen allemal wichtiger als ein teurer Lampenschirm. Ich persönlich finde das mehr als okay!

 Die Buchung

… war unkompliziert. Auf einen Blick sehe ich alles, was mich zu dem betreffenden Haus interessiert.

Coquelicot ist eine, wie ich finde, sehr persönlich geführte Vermittlungsagentur, für die ihre Kunden wichtig sind. Wir hatten in einem Haus Schwierigkeiten mit der Reinigungsanlage des Pools. Da der Eigentümer mir auf französisch erklären wollte, was zu tun sei und ich (weil mein Schulfranzösisch für solche Konversationen offenbar zu lange her war…) damit leider völlig überfordert war, reichte ein kurzer Anruf bei Coquelicot. Die wiederum alles mit dem Eigentümer regelten und mich anschließend nur kurz informierten, dass ich nichts tun müsse – es sei alles geklärt. Alles, was wir tun sollten, war: die Zeit genießen.

Das Angebot

Wer auch mit Hund nicht auf den Urlaub im Süden verzichten möchte, für den sind hier einige sehr reizvolle Reiseziele vorhanden. Coquelicot hat sich auf Häuser und Wohnungen in Frankreich und Italien spezialisiert. Das Motto: Dolce vita oder Art de vivre.


Solltet Ihr über diese Agentur einen Urlaub buchen und bei der Buchung das Codewort „MOTTE“ angeben, bekommt Ihr von Coquelicot eine kleine Aufmerksamkeit aus der Provence. Und vermutlich einen tollen Urlaub…

Die Empfehlung der Agentur Coquelicot ist Werbung, der sonstige Artikel und meine Fotos sind einfach eine schöne Erinnerung an gute Zeiten, die Gegend und die Anregung, vielleicht doch einmal einen längeren Anfahrtsweg für den Urlaub mit Hund Kauf zu nehmen.

2 Antworten auf „Urlaub mit Hund, diesmal: Südfrankreich“

  1. Der Hund ist der beste Freund des Mannes! Es ist sehr cool, wenn dein vierfüßiger Freund mit dir reist. Er hat einen Anzug? Vermitteln Sie Ihre Reise nicht zu einem Kurs /de/arktis/svalbard-east-greenland-iceland/ Und tauche in die nördliche Welt ein! Um die Nordlichter zu den bärtigen Eisbären zu sehen. Wussten Sie, dass es in Island Pinguine gibt, dass Sie Fotos machen können? Entdecken Sie etwas Neues, glauben Sie, dass es Ihnen ein unvergessliches Erlebnis bringt!

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