Die Leine… und das zweibeinige Problem am Ende derselben

Vor ein paar Tagen habe ich bei Facebook ein Statement einer Frau zum Thema “Hunde und die Leine” gelesen.

Ich kann den Post nicht mehr finden und weiß auch nicht, ob es okay wäre, ihn hier zu zitieren. Aber sie hat mir aus der Seele gesprochen…

Wenn ich übers Feld spazierengehe und auf mich stürmt ein unangeleinter Hund zu (der in den meisten Fällen deutlich größer ist als mein Hund und mich beim Anspringen sicher umwerfen würde…), werde ich, gelinde ausgedrückt, leicht panisch.
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Kindererziehung

Ich habe, neben dem Dackel, auch noch zwei pubertierende Kinder. Als Alleinerziehende nicht immer einfach, da natürlich alle Ungerechtigkeiten dieser Welt ungefiltert bei mir abgeladen werden. Es bin auch immer ich, die die unangenehmen Dinge fordert, seien es Hausaufgaben, Müll rausbringen oder einfach nur “Füße vom Tisch!”.

Zum Glück habe ich Unterstützung. Der Dackel ist sehr gewandt in Erziehungsfragen. Gut, Motte kämpft mit unfairen Mitteln. Ein Seufzer hier, ein Wimmern dort, alles gewürzt mit hängenden Ohren oder treuen Dackelaugen. Da kann ich nicht mit: den Blick bekomme ich nach jahrelangem Üben fast hin, aber die Kombination mit den Ohren klappt einfach nicht.
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Dackel-Erziehung…

Als wir Motte bekamen, war sie bereits ein Jahr alt. Sie lebte bei ihrem Züchter auf einem Bauernhof – draußen in einem Zwinger. Ihr Gesellschafter war ein älterer, behäbiger Rauhaardackel. Sie hatten tagsüber Auslauf auf einem schmalen Weg, der an der einen Seite mit einem Tor gesichert war, an der anderen Seite an das Hühnergehege grenzte und von einem langen Blumenbeet am Rande gesäumt war.

Toll für Dackel, die sich langweilen. Man kann nämlich prima Blumen ausgraben und Mäuschen suchen… Das war auch der Grund, weshalb sie gehen musste.

Dackel - Motte, der erste Eindruck
Aufgrund dieses Fotos hab ich mich verliebt…

Gut für uns! Als sie uns fand, musste sie quasi neu sozialisiert werden. Im Alter von einem Jahr schon recht schwierig – auch schon ohne den “Dackel-Faktor”. Sie kannte nichts, keine Leine, keine Spaziergänge, keine Wohnung, keinen Staubsauger.
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