Schneeketten für den Rolli

Es hat geschneit! Nicht viel, natürlich – wir sind ja hier im Rheinland. Aber alles ist ein wenig angezuckert. Alles, außer den Straßen und Gehwegen. Die sind, dank kiloweise gestreuten Salzes, nur nass und dreckig. Für mich als Hund ist das viele Salz eine Qual – auch wenn ich nur mit den zwei vorderen Pfoten den Boden berühre. Der Chef vermeidet daher, so gut es geht, die „freigestreuten“ Gehwege und sucht uns Feld- und Wiesenwege für unsere Spaziergänge. Leider pappt der Schnee dort aber, wegen der Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, sehr – so dass ich nach kürzester Zeit mit „Breitreifen“ am Rolli unterwegs bin. Wir bräuchten Schneeketten…

Handicap-Dackel im Rolli mit "Breitreifen"

Da mir das Spazierenrollen so irgendwie auch keinen großen Spaß macht, hat der Chef nach Lösungen für unser Problem gesucht.

Und es gibt sie. Meine Dackel-Freundin Betty Boo (sie ist, wie ich, im Rolli unterwegs) hat für ihren Rolli vor Kurzem Kufen bekommen. Gut, sie lebt in den Bergen – dort liegt recht lange viel mehr Schnee als bei uns.

Macht Sinn, erleichtert die Fortbewegung und sieht schick aus!

Betty Boo – Dackel mit Rolli und Kufen

 

Wir hingegen brauchen ja nur eine Teilzeit-Lösung. Also testeten wir einen Tipp, den der Chef im Internet fand:

Life-Hack: Kabelbinder

Um die Reifen meines Rollis wurden Kabelbinder gespannt („Schneeketten“ für den Rolli!).

Rolli mit Schneeketten

Und tatsächlich. Der Schnee pappt zwar nach wie vor, fällt aber nach einer Weile von alleine wieder ab. Sicher besteht noch Optimierungsbedarf (der Chef denkt schon nach – das sehe ich ihm an), aber fürs Erste komme ich endlich wieder im von mir gewünschten Tempo vorwärts, ohne „hinten“ unfreiwillig so viel höher gestellt zu werden!

(Falls jemand meine Geräusche hört: mein Hundefreund stand am Ende der Wiese – und anbellen mag der Chef nicht… Also habe ich mich bemüht, mich leise bemerkbar zu machen 😉 )

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.