Dackel-Erziehung…

Als wir Motte bekamen, war sie bereits ein Jahr alt. Sie lebte bei ihrem Züchter auf einem Bauernhof – draußen in einem Zwinger. Ihr Gesellschafter war ein älterer, behäbiger Rauhaardackel. Sie hatten tagsüber Auslauf auf einem schmalen Weg, der an der einen Seite mit einem Tor gesichert war, an der anderen Seite an das Hühnergehege grenzte und von einem langen Blumenbeet am Rande gesäumt war.

Toll für Dackel, die sich langweilen. Man kann nämlich prima Blumen ausgraben und Mäuschen suchen… Das war auch der Grund, weshalb sie gehen musste.

Dackel - Motte, der erste Eindruck
Aufgrund dieses Fotos hab ich mich verliebt…

Gut für uns! Als sie uns fand, musste sie quasi neu sozialisiert werden. Im Alter von einem Jahr schon recht schwierig – auch schon ohne den „Dackel-Faktor“. Sie kannte nichts, keine Leine, keine Spaziergänge, keine Wohnung, keinen Staubsauger.
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Der Hunde-Rolli – wir sind wieder mobil!

Gut ein Jahr lang haben wir nun gehofft.

Ich strahlte einen unerschütterlichen Optimismus aus, beantwortete geduldig jede Frage beim Spazierengehen von interessierten Passanten. „Sie hatte einen Bandscheibenvorfall, ja, das wird bestimmt wieder, ist schon viel besser, sie bewegt die Hinterbeine…“ 

Aber irgendwie wurde es nicht wirklich besser. Ein wenig, ja. In winzigkleinen, manchmal frustrierenden Schritten.
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Dackel-Krankengymnastik mit selbstgebauten Hilfsmitteln

Wir sind mittlerweile in unserer Umgebung bekannt „wie ein bunter Hund“.

Zunächst von vielen bemitleidet, die Motte „vorher“ kannten, werden wir mittlerweile beglückwünscht.

Ich habe fast ein Jahr Jahr lang versucht, den Dackel zum Laufen zu bringen. Mangels finanzieller Mittel ist eine Physiotherapie leider zur Zeit nicht mehr möglich. Ich habe mich mit Akkupressurpunkten beschäftigt (das Internet macht´s möglich), um die Blasenkontrolle anzuregen, habe meine Freundin, die Physiotherapeutin (für Menschen) ist, nach sinnvollen Übungen befragt, habe mir unzähligeVideos zur Therapie bei Hunden bei Hunden auf Youtube angeschaut. Leider sind das oft Videos, bei denen es um Wassertherapie geht – dafür ist mir hier noch keine sinnvolle Lösung eingefallen. Der Hunde-Physiotherapeut, bei dem wir einige Stunden absolvierten, wollte Motte wegen der nach wie vor bestehenden Inkontinenz nur ab und zu ins Wasser lassen (wenn er das Wasser anschließend erneuern wollte). Außerdem gab es in der ersten Zeit nach OP überhaupt kein Lebenzeichen im hinteren Dackel-Bereich, so dass er den Sinn und den Erfolg der Behandlung anzweifelte.  „Dackel-Krankengymnastik mit selbstgebauten Hilfsmitteln“ weiterlesen