Wir brauchen einen Überrollbügel… Gehandicapter Dackel stellt Produktionsfehler fest.

Dackel leiden ja grundsätzlich an maßloser Selbstüberschätzung – wobei „leiden“ nicht das richtige Wort ist, denn ich glaube, unangemessen finden das nur andere (weitere Gedanken zur eigentlichen Größe von Dackeln gibt es hier).

Unsere Motte ist mittlerweile mit ihrem Rolli sehr sicher. So sicher, dass sie ihn manchmal vergisst.

Gestern hat sie wieder einen unfreiwilligen Stopp auf dem Rücken gemacht.
Der Klassiker: ich wollte linksrum, sie aber nicht. Und wenn die Leine dann in einem ungünstigen Winkel spannt, kippt der Dackel… (passiert auch, wenn Hund nicht an dem abgesenkten Stück des Bordsteins auf den Bürgersteig möchte, sondern selbstverständlich exakt zehn Zentimeter daneben…).
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Danke! Für den Zuspruch, den Ihr mir gebt

Als ich die Entscheidung traf, für unsere Motte einen Rolli zu kaufen, recherchierte ich natürlich vorher im www nach Erfahrungen. Da ein maßgefertigter Rolli nicht gerade billig ist (sondern, wie ich jetzt weiß, seinen Preis wert) und ich finanziell nicht so flexibel bin, musste die Investition gut überlegt sein.

Im Nachhinein weiß ich jetzt, dass es eine der besten Entscheidungen war, die ich in der letzten Zeit getroffen habe.

Wir sind fast ein Jahr lang mit Motte mit dem Handtuch unter dem Bauch „spazierengegangen“. Das Wort in Anführungszeichen, denn ein wirkliches „Gehen“ war es ja nicht. Wir sind viel bemitleidet worden und oft wurde ich angesprochen, ob ich den armen Hund nicht erlösen wollte.

Nicht leicht. Ich wusste ja, wie lebenslustig Motte ist und wie sie „herumsauste“, wenn sie mit ihrem Ball spielte und das blöde Handtuch nicht einschränkend unter dem Bauch hatte. Und ich sah, wie sie sich bemühte, wieder zu laufen. Natürlich aber nicht auf Asphaltwegen oder steinigem Untergrund – da musste sie eben ins Handtuch.

Als ich nach Erfahrungsberichten über Rollis für Hunde suchte, las ich oft, dass die Hundehalter sich von wildfremden Menschen anhören mussten, dass der arme Hund doch von den Leiden erlöst werden solle.

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Wetter, Wetter, Wetter…

Seit Mottes Bandscheibenvorfall ist die Dame wetterfühlig…

Dackel in der Sonne

Ist wahrscheinlich ähnlich, wie bei uns Menschen.

Wärme tut gut – was dazu führt, dass sich der Dackel in die pralle Sonne legt und sich dann irgendwann schwer hechelnd in den Schatten schleppt. Natürlich nur, um nach zwei Minuten wieder in die Sonne zu rutschen.Nebenbei: das hat sie schon immer getan. Wärme ist was Feines!
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